LISCA BIANCA (2007) von Angelo Ricciardi. Im Film „The Adventure“ von 1959, verschwindet Anna, gespielt von Lea Massari, nach ihrer Landung auf der Insel Lisca Bianca auf unerklärliche Weise und ohne jede Spur. Der Film „Lisca Bianca“ von 2007 ist der eigentlich unmögliche Versuch nach Anna zu suchen, nach Spuren und Beweisstücken. Ein Film über das Verschwinden (der Kunst?). Angelo Ricciardi ist 1954 in Neapel geboren. Sein künstlerisches Schaffen widmet sich Themen wie der Beziehung zwischen dem geschriebenen Wort und der Struktur unserer heutigen Gesellschaft. Besonderes Interesse gilt hierbei der Wechselwirkung von verbaler und visueller Kommunikation.

SENSO MEDIATICO(2009) von Emiliano Zucchini. Zucchini ist 1982 in Frascati geboren und lebt und arbeitet heute in Rom und Senegallia (Italien). Als Ausdrucksmittel für seine medienkritische Arbeit dient ihm neben Film, auch Fotografie und Malerei.

 

THE FACTORY, (2010) von Lello Lopez. Lello Lopez was born in Pozzuoli (Naples) where he lives and works. He graduated from Academy of Fine Arts in Naples. His works built aroung video-installations. The elements in it are taken from direct experience the artist had with people in his everyday life, and borough.  Such individuals unveiled their lives, or happenings that in a way influenced them, therefore this video is about a real person, set in the time and space where said person exists.

MIGHTY SMOKE (2009) von Marta Zen. Er trifft sie. Sie rauchen. Marta Zen war bis 2000 als professionelle Tänzerin tätig, bis sie anfing mit dem Medium Film zu arbeiten. Seither ist sie Cutterin und außerdem für ihre Kunstvideos bekannt. Als Kurzfilm ist „Mighty Smoke“ ihr Regiedebüt.

CROSSINGS ( 2008) Eleonora Chiesa. Her work is an invitation to confront one self with the contradiction of this contemporary society and also a way of revealing codes of transparency that cancel the work that has a significance and enhance its destabilizing effects giving away to a contamination that, through the eperimentation and revisitation of its own memory, gives life to today human being, by shaking and making him face himself.

THE MAGIC PIPE (2010) Carlo Leoni. A concrete Pipe abandoned in an uncultivated field. A Pipe like residual of our made society of assets, money, well-being: symbols of a typical social stratification of our consumerism.This Pipe becomes a magical place where all it is born, it is transformed, it reverted, it becomes deformed and it dies. The artist moves inside of the Pipe as to wanting himself to free from the walls that imprison him.In this way the artist transmits a strong expressive energy. The Pipe is our social world that limits the human evolution, it prevents the realization of the oneself understanding like attainment of a freedom-status.

MACHT (2009) von Zurab Bero. „Es fängt immer beim Gedanken an, Macht über andere zu besitzen.“  Eine Allegorie der zerstörerischen Besessenheit nach immensem Reichtum und grenzenloser Gier.

Zurab Bero stammt aus Georgien. Sein Schaffen ist von den eigenen Erfahrungen mit dem brutalen Krieg in seinem Heimatland geprägt.

PALAIS DE JUSTICE (2009) von Anja Kempe. Eine Fahrt mit den Aufzügen des Brüsseler Justizpalasts kombiniert mit einem Text aus W.G. Sebalds Roman „Austerlitz“, in welchem der Autor erzählt, es gebe im Brüsseler Justizpalast Räume ohne Zugänge und Treppen ins Nirgendwo.

Anja Kempe ist 1973 in Bad Urlach geboren. Heute lebt und arbeitet sie in Leipzig, wo sie als Medienkünstlerin Raum-, Video- und interaktive Installationen kreirt und Kurzfilme dreht. In ihrem Werk bringt Anja Kempe oft durch räumliche Interventionen die Koordinaten gewohnter Nutzräume ins Wanken und befähigt den Zuschauer, zwischenmenschliche und poetische Erweiterungen der Wirklichkeit zu entdecken.

INSIDE THE MAZE (2007) von Vincenzo Ceccato. Verborgen im Behörden-Labyrinth, welches das anthropologische Los des „Homo thecnologicus“ besiegelt, liegt das Schicksal der Welt.

Ceccato ist in Rom geboren , wo er die Akademie der freien Künste besuchte und auch heute noch lebt und arbeitet. Seine Installationen, Performances und Kunstfilme präsentiert Ceccato in Galerien, Museen und öffentlichen Plätzen Italiens und anderer Ländern.

INTEGRATION (2010)  von Irina Danilova, und  SONGS OF ISRAEL (2006) von Irina Danilova with Hiram Levy

Integration is a clash of subjective and objective realities, with the artist integrated in the project.

Songs of Israel is a documentary of the moment in Jerusalem when national anthem (sang by young female solders) got mixed with a Muslim prayer.

Born 1959 and raised in Kharkov, Ukraine. Irina Danilova lives since 1993 in New York. She graduated from Kharkov Art and Design Academy (1979-1984) and MFA from School of Visual Arts (SVA) in New York 1995-96. Teaching in Kingsborough College and Pratt Institute.

THE  PRAYER(2010) von José Vieira.

José Vieira wurde 1962 in Portugal geboren,wo er Malerei studierte und den „Master of Digital Arts“ erwarb. Heute lebt und arbeitet er in Coimbra (Portugal). Vieira stellt seine Werke in seinem Heimatland aus, aber auch weltweit.


WAITING (2010) von Alberto Gallingani. waiting … / time passes slowly / anxiety, apprehension, / then the phone rings … Gallingani ist geboren in Florenz, wo er heute lebt und arbeitet. Der Maler und Fotograf gründete diverse Künstlerverbünde und gab das erste Mail-Art Magazins Italiens heraus. Einer der wichtigsten Verbände – „GALLINGANI&associeates“ –  produziert seit 2004 Filmkunst.

KLÄNGE(2010) von Lemeh42. 1910 veröffentlichte Kandinski „Klänge“ – eines seiner bedeutensten Werke. Die Grundidee hinter dem Kunstwerk war die Befreiung des inneren Sounds. Einhundert Jahre später entwickelt Lemeh 42 eine Hommage an den russischen Maler: „Innere Klänge“ ist eine animierte Reise zum inneren Sound.

Lemeh42 sind zwei junge italienische Künstler, die sich in Videos, Videoinstallationen und Videoperformance ausdrücken und dabei mit digitaler Animation und Illustration arbeiten. Ihre Arbeiten wurden auf einigen der wichtigsten Kunstmessen weltweit ausgestellt, wie zum Beispiel auf der Art Basel Miarni, Bologna Artfair oder MiArt und sind in bekannten Sammlerkreisen sehr gefragt. Seit 2009 werden Lemeh42 von der Galerie L’Ariete artecontemporanea repräsentiert.

PIZZA PASSIONATA(2001) von  Kari Jusonen. Der Film erzählt die Geschichte von Tovio, einem schüchternen und einsamen Mann. In seinen Träumen verwandelt er sich zu einen perfekten Action-Held, der von allen Frauen vergöttert wird.

Kari Jusonen stammt aus Finnland und arbeitet als Filmemacher und Schöpfer zahlreicher Animationsfilme. Der Film „Pizza Passionata“ wurde 2001 in Cannes als Sieger in der Kathegorie „bester Kurzfilm“ geehrt.

PRIMORDIAL OOZE ENSEMBLE PART 4 (2009) von Janosch Parker.Mechanische Skulpturen in Verbindung mit Zuckerwatte, Teig, Joghurt oder weiteren organsichen klebrigen Substanzen, welche als Mitstreiter auf der Suche des Protagonisten nach Schutz und Isolation fungieren. Parker sieht jedes seiner Werke als Experiment, dass die Bereiche der Verletzbarkeit, Wärme, Energie, des Schutzes und der Veränderbarkeit untersucht. In seiner Arbeit versucht er eine zweite Haut mit anderer Form anzulegen. Er interessiert sich dafür wie natürliche Substanzen wie Zucker oder Schweineschmalz das Materielle verändern wenn ihnen Energie hinzugefügt wird.

HEADS (2010) von Kan Yamamoto. Afrika, der  mittlere Osten, Südamerika und Asien – alle Köpfe sind hier vertreten. Wie diese Repräsentanten sich darzustellen versuchen, erinnert an ein Ritual, welches in Yamamotos Augen  ein alltägliches und europäisches ist: In dieser sogenannten zivilisierten Gesellschaft sind diese stets anderen Köpfe eine andere Person.

Yamamoto ist 1981 in der kleinen japanischen Stadt Kochi geboren. Seit 2006 studiert er Freie Kunst an der UdK Berlin.

PANDEMONIO (2010) von Alberto Magrin. Brot repräsentiert das Füttern und das Teilen als Kriegsaktion. Der Dämon lebt in jedem Menschen. Magrins Kurzfilm ist ein Protest gegen die politischen Entscheidungen dieser Welt.

THE PETITS HOMMES VERS(2005) von Nicolas Primat. Ein Since Fiction Film mit einer Gruppe Affen in den Hauptrollen. Nicolas Primat war weltweit der einzige Künstler, der darauf spezialisiert war, mit Affen und Gorillas zu arbeiten. Nicolas Primat interpretierte seine Interaktionen mit der anderen Spezies auf künstlerische Weise, um zu zeigen wie wir Individuen anders miteinander kommunizieren könnten. Er untersucht was für Gemeinsamkeiten und Unterschiede die wesentlichen sind, damit dieses Wissen Einfluss auf unsere Einstellung zu medizinischen Experimenten an Tieren und anderen Praktiken dieser Art nimmt. Primat ist 2009 im Alter von 42 Jahren in Toulouse gestorben.

 REFUGEES OF TECHNOCRACY (2009) von Jussi  Eerola. Flüchtlinge vor der Technokratie ist eine Geschichte über Menschen, die unter Elektrosensibilität (EHS) leiden, in einer Gesellschaft, berauscht von der Technik. Weil eine Person mit EHS keiner schweren Strahlung ausgesetzt werden darf, kann sie keine Computer, Handys, öffentlichen Verkehrsmittel oder Haushaltsgeräte benutzen. Sie kann keine Lebensmittel einkaufen, ins Kino gehen oder einen öffentlichen Ort besuchen ohne schwere Symptome zu erleiden. Allerdings wird EHS nicht offiziell als  ein medizinisch akzeptiertes Krankheitsbild anerkannt. Wer darunter leidet, wird als mental instabil betrachtet. Der Regisseur, Jussi Eerola, ist ein finnischer Künstler der an mehreren anderen Filmen beteiligt war.

WATER STORIES (1999) von Harri Larjosto. Sechs Profis, die durch ihre Berufe relativ viel mit dem Element Wasser in Kontakt kommen, haben eine bunte Sammlung von persönlichen Geschichten zu diesem Thema zusammengestellt. Harri Larjosto schafft mit seinem Film eine poetische Collage über Wasser als eine unerschöpfliche Quelle der Freude und mystischer Angst. Harri Larjosto ist ein finnischer Medienkünstler, der mit Fotografie und Videokunst seit Ende der 80er Jahre arbeitet. In seiner Arbeit hat er das Abbild erforscht und die Grenzen der verschiedenen künstlerischen Disziplinen ausgetestet. In seinen Videoarbeiten verbindet er traditionelle Erzählung mit eher experimentellen Ausdrucksformen der Videokunst.

ROBOCUP(2009) von Mika Taanila. “Robocup” ist ein Sportfilm, der über die Zukunftsvision von Forschern künstlicher Intelligenz handelt. Er zeigt verschiedene Etappen des dritten Wettkampfs in Folge, welcher 1999 im City Coference Centre abgehalten wurde. Seinen Höhepunkt findet der Film beim Finale mittelgroßer Roboter zwischen Sharif CE Teheran (Iran) und dem Azzurra Roboter-Team aus Italien. Mika Taanila studierte Kulturanthropologie in der Universität Helsinki und graduierte 1992 am Institut für Design in Lahti im Bereich Video. Seine Dokumentationen greifen wesentliche und alamierende Themen auf, wie beispielsweise “Humam Engineering” und die künstliche urbane Umgebung. Taanilas Filme befinden sich ausserhalb des Kanons der visuellen Mainstream-Kultur. Als eingängige Gestaltungmittel dienen ihm vor allem eine auffallende Farbgebung, ein hektisches Ambiente und die Unterlegung mit Musik.

IMPLICIT ORDER/ L’ORDINE IMPLICITO (2009) von Giosue Marongiu. Den 3D-Film „Implicit Order“ produzierte der italienische Filmemacher mit einer selbstentwickelten Speziallinse. Die Premiere des Kurzfilms fand beim Event „Sound Surroundings“ in Cagliari statt. Giosue Marongiu ist ein italienischer Künstler, der Multimedia-Sound-Videos erschafft. Er ist 1954 in Cagliari geboren. Ab 1990 begann er mit der Recherchearbeit am Projekt “Speculum”. Mit dieser Arbeit bringt Marongiu seine eigenen Eindrücke und Wahrnehmungen zum Ausdruck. Seine Werke wurden bereits auf weltweiten Festivals präsentiert.

SONGS OF ISRAEL (2006) von  Irina Danilova with Hiram Lev,